Unsere Prinzipien

Um unseren strategischen Auftrag umzusetzen, haben wir 12 handlungsleitende Prinzipien definiert. Sie helfen uns und anderen, digitale Dienste zu bauen, die einfach, verständlich und schnell sind.

Zu den Prinzipien verlinken wir Beispiele, wie sie angewendet werden können.

1. Nutzerbedürfnisse verstehen

Bei allem was wir tun, streben wir danach, zu verstehen, was die Nutzer unserer Dienstleistungen wissen oder tun wollen, und was das für den Inhalt, die Gestaltung, die Funktionalität und die Architektur unserer digitalen Dienste bedeutet.

  • Wozu Hackdays?, von Katharina Kaelin, Marco Sieber, Matthias Mazenauer und Andreas Amsler

2. Beständig iterieren und verbessern

Wir konzipieren, entwickeln und betreiben digitale Dienste, die wir beständig iterieren und verbessern können. Wir stellen sicher, dass wir die dazu notwendigen Fähigkeiten und Ressourcen sowie die technische Flexibilität haben.

3. Digitale Dienste entwickeln, nicht Websites

Ein Dienst oder 'Service' ist etwas, das jemandem hilft, etwas zu tun. Unsere Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der Nutzenden zu ermitteln und den Dienst zu entwickeln, der diese Bedürfnisse erfüllt. Zweifellos werden vieles davon Seiten im Web sein, aber unsere Aufgabe ist es nicht, Websites zu entwickeln. Sondern digitale Dienste, die den Bedürfnissen unserer Nutzenden entsprechen.

4. Tools und Systeme evaluieren

Wir evaluieren, welche Tools und Systeme verwendet werden sollen, um einen digitalen Dienst zu bauen, zu hosten, zu betreiben und zu messen. Und wie wir die Tools und Systeme dazu beschaffen können.

5. Sicherheits- und Datenschutzrisiken verstehen

Wir evaluieren, welche Nutzerdaten und Informationen ein digitaler Dienst bereitstellt oder speichert und klären die mit ihm zusammenhängenden Sicherheitsstandards, rechtlichen Verantwortlichkeiten, Datenschutzfragen und -risiken ab.

6. Offene Standards und gemeinsame Plattformen verwenden

Wir nutzen offene Standards und, wo vorhanden, gemeinsame verwaltungsorganisationsübergreifende Plattformen.

7. Leistungsdaten erfassen

Wir setzen Analyse-Tools ein, um Leistungsdaten eines digitalen Dienstes zu sammeln. Mit diesen Daten analysieren wir den Erfolg des Dienstes und übersetzen die Erkenntnisse in Funktionalitäten und Massnahmen für seine weitere Entwicklung und den Betrieb.

8. Leistungskennzahlen festlegen

Wir identifizieren Leistungskennzahlen für Dienste, bestimmen für jede Kennzahl einen Richtwert und arbeiten einen Plan aus, um Verbesserungen zu erreichen.

9. Leistungsdaten veröffentlichen

Wir publizieren Leistungsdaten von digitalen Diensten in einem konsistenten, strukturierten und einfach verwertbaren Format.

10. Mit politisch Verantwortlichen testen

Wir testen einen digitalen Dienst von Beginn bis Ende mit den für ihn politisch Verantwortlichen.

11. Daten zur Entscheidungsfindung nutzen

Wo immer vorhanden nutzen wir Daten, um Entscheide zu fällen.

12. Offene Daten, offenen Zugang und offene Schnittstellen für Bürger und Unternehmen bereitstellen

Wir unterstützen kantonale Verwaltungseinheiten bei der Veröffentlichung ihrer Behördendaten und bauen das Angebot an offen zugänglichen Daten, Informationen und Schnittstellen aus.

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Unsere Prinzipien stützen wir auf die von Martin Jordan (Head of Service Design, Government Digital Service / UK Cabinet Office) publizierte Sammlung digitaler Servicestandards; insbesondere auf:

Sowie auf:

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Erstmals publiziert am 24. April 2018.

Änderungen:

  • 1. Nutzerbedürfnisse verstehen ergänzt um "(...) was das für den Inhalt (...) bedeutet" am 27. April 2018.
  • 3. Digitale Dienste entwickeln, nicht Websites als neues, drittes Prinzip eingefügt am 26. März 2019.
  • Beispiele verlinkt zu Prinzipien 1, 7, 8, 9 und 12 am 28. März 2019.